Die Rassen und Klassen

o Artenreich die Rassen und Völker Daynons sind, so vielfältig sind auch die verschiedenen Charaktere und die Art und Weise wie man sie spielen kann. Angefangen bei den unterschiedlichen Priesterorden des Lukranis über die lockeren Verbände der Wolfsrudel im Süden, den verschiedenen Elfenarten der Khél Antharas bis hin zu den verschrobenen thorgalischen Magiern aus den sandigen Wüsten des Westens. Die nachfolgenden aufgeführten Charaktere stellen Vorschläge für die Erschaffung eines daynitischen Charakters dar wie auch nähere Informationen über diese, da sie allesamt unweigerlich mit der Geschichte Daynons verbunden sind. Durch sie wurde dieses fiktive Reich erst lebendig und konnte zu dem heranwachsen, was es jetzt ist. Niemand, der einen Charakter in der Daynonkampagne erstellen möchte muss sich vollkommen an die vorgegebene Richtung halten, sollte Abweichungen jedoch kurz mit uns absprechen bevor es zu Missverständnissen kommt.

Die Gehörnten

ls die Bedrohungen aus den Krähenbergen 469 n.d.N. im Jahr der Ähre einen neuen Höhepunkt erreichten,befahl König Halrik I die Aufstellung einer hervorragend ausgebildeten und bestens ausgerüsteten Elitetruppe. Diese etwa 4.000 Mann zählende Einheit hatte ihren Hauptsitz in dem Kastell zu Proudmoore, wo sowohl die Rekrutierung aus den vielen Freiwilligen, als auch die Ausbildung an den Waffen erfolgte. Nach einer sechsmonatigen Ausbildung wurden die meisten der jungen Kämpfer an den Wall, dem Verteidigungsgürtel um die Krähenberge, geschickt um Erfahrungen im Kampf zu sammeln. War auch diese Zeit von zwei Jahren verstrichen, so wurden sie in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt. Diese reichten von der Bewachung der Städte und Zitadellen bis zu Kampfeinsätzen in den von Chaosorks und Untoten gebeutelten Protektoraten. Viele dieser tapferen Männer und Frauen hatten ihren Mut und Einsatz schon mit dem Leben bezahlen müssen. Doch lieber fielen sie zum Schutz des Landes, als dass sie tatenlos zusahen wie sich der eiserne Griff der Chaosmayd um Daynon legte. Weitere Infos Hierachie

Die Wölfe

eben dem naturverbundenen Volk der Waldelfen von Kel´Antharas gibt Es in Daynon noch eine kleinere Anzahl von Menschen, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen in die Tiefen der Wälder zurückgezogen haben. Die Idylle ihrer Abgeschiedenheit wurde jedoch jäh zerstört als die Untotenheere während der großen Schwemme selbst in die tiefen südlichen Wälder Daynons eindrangen. Unter harten Verlusten wurde ein Widerstand unter Ausnutzung ihrer unterschiedlichen Herkünfte und Fähigkeiten gebildet. Kleine verborgene Forts wurden errichtet, um die zusammengewürfelten Haufen, unter der Anleitung ehemaliger Gehörnter an den zur Verfügung stehen Waffen auszubilden. Da sie nur in starker Unterzahl gegen diesen schier übermächtigen Feind vorgehen konnten, entwickelten sie mit der Zeit eigene Taktiken und Kampftechniken, die der Waldlandschaft angepasst waren. Kleine Gruppen von Waldläufern mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten wurden zusammengestellt. Ehemalige Spitzbuben wurden als Späher eingesetzt, schnelle, gut getarnte Kämpfer bildeten das Kernstück dieser Trupps und Waldpriester, erfahren in der Wundpflege und der Anwendung von Heilzaubern, waren in der Lage verletzte Gruppenmitglieder noch an Ort und Stelle zu versorgen. Nachdem ihre Wälder nach Jahren verlustreicher Kämpfe von den Monstern der Chaosmayd befreit worden waren, wollte man nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen und sich abschotten. Die Vorsprecher der einzelnen Lager boten dem Reich ihre Dienste an. Seitdem haben sich die Wolfsrudel in die regulären Königstruppen eingegliedert, um sich dem Kampf gegen das alles verschlingende Chaos anzuschließen. Weitere Infos

Die Lukranisprister

eit der Avatar des Lukranis in den Stunden der Neuerschaffung über den Boden Daynons wandelte, existiert bereits seine Anhängerschaft. Anfangs nur der Wundpflege kundig erhielten sie vom Erschaffer die Fähigkeiten Wunden und Vergiftungen mit Hilfe klerikaler Macht zu heilen. Durch die ständige Betreuung der Bevölkerung entwickelten sich ihre Tempel auch zu Pflegestätten und die gesammelten Gelder wurden an die Notleidenden weitergereicht. Nach und nach entstanden verschiedene Orden; einige durch die Dringlichkeit das Heer der Untoten zu bekämpfen, die die Krähenberge ständig ausspieen, andere durch das Erscheinen prophetischer Gesandter. Während der großen Schwemme reihten sich Teile der Priesterschaft des Lukranis in die daynitischen Armeen ein, um mit Gebeten des Lichtes schwere Brechen in die Reihen der untoten Horden zu schlagen. Seitdem gliedern sich Anhänger in der Armee ein oder ziehen in kleinen Gruppen von Priestern durch Daynon, um marodierende Untote zu vernichten. Neuerdings haben sich einige den Lehren der Seraphim zugewandt, um das Leid anderer auf sich zu nehmen und so den von Plagen gebeutelten Menschen zu helfen. Weitere Infos Hierachie

Die Dayniten

ie Dayniten an sich sind sehr bodenständige und einfache Menschen. Der Großteil der Bevölkerung lebt von Vieh und Feld Wirtschaft, danach folgen Handwerk und Handel. Das Lesen und Schreiben beherrschen fast vierzig Prozent der gesamten Bevölkerung, es gibt also einen großen Teil der "ungebildet" ist. Gut fünfundneunzig Prozent aller daynitischen Bürger verehren Lukranis. Selbst die schlimmsten Burschen oder Halsabschneider würden sich nicht an Khazura hingeben, ist die Geschichte Daynons doch zu sehr mit der Chaosmayd belastet. Schwere Zeiten durch Krieg und Seuchen in Daynon haben einen festen Zusammenhalt in der einfachen Bevölkerung gefördert. Ausgefallene Wesen wie Feen oder Faune, oder Kreaturen mit Hörnern oder Flügeln, die nicht aus Daynon stammen, werden schnell für etwas Böses oder Schlechtes gehalten. Nicht selten wird der Mob dann für solche Wesen sehr gefährlich. Nur eine geringe Anzahl der Bürger sind "reich". Diese werden auch als Adel bezeichnet, wobei die Titel nicht wirklich aussagekräftig sind. Daynon ist in dieser Hinsicht gerade erst in der Entwicklungsphase. In Daynon ist nicht deine Titel, sondern Deine Taten wichtig. Weitere Infos

Die Thorgaler

ie thorgalischen Magier sind die einzigen Menschen in Daynon die Magie begabt sind. Dadurch, dass das Reich Thorgal schon viel älter als das Königreich Daynon und zudem ein Wüstenreich ist, sind die Kulturen sehr unterschiedlich. In Thorgal beispielsweise steht die Religionsfreiheit sehr weit oben in der sozialen Gesellschaft, wobei es auch dort gewisse Regeln gibt. Die Thorgaler, die in den wenigen Städten in der Wüste leben, sind durchaus gebildeter als die daynitische Bevölkerung. Schulen sind dort sehr verbreitet, es schaffen zwar nicht alle Kinder dort hinzugehen, aber lesen und schreiben können dort nahezu alle. Die Thorgaler, die als Nomaden weit in den sandigen Dünen leben sind sehr individuell. Jeder Stamm hat seine eigenen Regeln, Rituale und Glaubenslehren. Nicht selten haben sich sogar mystischen Sagen um jene entwickelt. Man sagt sie können mit dem Sand sprechen und ihn sogar beherrschen. Die Thorgaler sind häufig sehr temperamentvoll und auch schnell in ihrer Ehre gekränkt. Weitere Infos

Khel`Emiril

on allen Lebewesen sind die Khel'Emiril, jene Lichtgeborenen, die Ersten gewesen, die in den Gefilden von Daynon erwacht sind. Erfüllt vom Licht und der Sterne und belebt von der Macht der Erde, sind die Khel'Emiril, Kinder des ersten Yggdrasils, jenes uralten und magischen Geschöpfes, das Tasmia, die Göttin der Erde in den südlichen Wäldern wachsen ließ. Und so leben die Uralten oder Hohen, wie man sie nennt, in Am'Iriel der lebendigen Stadt im Herzen von Khel'Antharas nahe des ersten Yggdrasil. Erschaffen aus Magie hüten und sammeln sie dort das Wissen der Welt aber auch unglaubliche Schätze, welche die Zeitalter der Welt hervorgebracht hat, ebenso wie ihre Gefahren. Manche von ihnen haben vergessen, wie alt sie sind, andere besitzen Mächte, die kein Sterblicher zu beschreiben wagt. Sie sind der Herzschlag und die Urmütter und Urväter aller anderen Elbenvölker von Khel Antharas. Ihr Anblick birgt grenzenlose Furcht aber auch Hoffnung und Liebe und sie führen ihre Kinder mit großer Weisheit und im Einklang mit der Natur, in der sie leben und die sie nährt.

Khel`Agreyh

u einer Zeit, in der die Menschen schon nach Daynon gekommen waren und gemeinsam mit den Khel'Emiril lebten und wirkten, entstand in den Reihen der Sterblichen ein Gefühl, dass die Elben von Khel'Antharas nicht kannten... man nannte es Missgunst und ihm fügte sich Neid ein. Misstöne in der schöpferischen Melodie der Sterne und sie gelangten auch in die Herzen der Khel'Emiril und wurden dort zu Zorn und zu Hass. Krieg brach aus zwischen den Sterblichen und den Lichtgeborenen und viele ihrer Herzen wurden dunkel. Schließlich kämpften sie in ihrer Wut sogar gegen ihr eigenes Blut. Durch diesen Frevel starb der Weltenbaum, der das Leid nicht kannte und das ihn wie eine tödliche Krankheit befiel. Der Hass auf die Menschen, spaltete das uralte Volk und trieb sie schließlich dazu sie aus den Bibliotheken des Wissens in Am'Iriel, kostbare aber auch gefährliche Schätze zu rauben. Vertrieben und geächtet von den Khel'Emiril, die der Wut nicht anheimgefallen waren, wanderten sie nach Osten und ließen sich im Valmur, dem Ostwald nieder. Man nennt sie die Khel'Agreyh, die, die in die Schatten gegangen sind, die Grauelben. Im Valmur erbauten sie As'Arit die zweite lebendige Stadt. Doch die Blutschuld forderte Opfer. All jene Khel'Agreyh, die das Blut ihrer Schwestern und Brüder vergossen hatten schmeckten die Sterblichkeit und sie begannen zu altern und langsam zu sterben, als Strafe, das sie das Leben der Kinder des Yggdrasil genommen hatten.

Khel`Greyh

nter den Khel'Agreyh gab es die Fenyar, die schwarzen Heiler. Ihnen wohnte die Kraft inne, mit ihren Gedanken das Angesicht ihrer Welt zu verändern, Lebendiges und Totes. Unter ihnen war Asiria, die man später die dunkle Königin nannte. Sie trug das Buch von Minos aus den Bibliotheken fort in den Osten, sie wurde die Anführerin der Fenyar im Valmur, die Ratgeberin und die Geliebte von Erylidian, dem Herrn der Khel'Agreyh und sie war es schließlich auch, die ihn tötete. Was immer sie antrieb, ob Hass oder Verachtung, dunkle Mächte hatten ihre Lieder gesungen und sie tanzte wahnsinnig geworden danach. Gemeinsam mit ihres gleichen wurde sie vertrieben, doch der Schmerz über den Verrat wog tief. Er ließ die Khel'Agreyh begreifen, wo hin es führte wenn man Zorn und Hass in sein Herz einließ und sie baten ihre Schwestern und Brüder in Am'Iriel um Verzeihung und man vergab ihnen. Gemeinsam verfluchte man Asiria und die Fenyar und verbannten sie in die Dunkelheit lebloser Höhlen tief unter der Erde. Ihnen wurde die Fähigkeit genommen im Einklang mit der Natur zu zaubern. Man ließ sie erblinden vor dem Leben, dass sie einst waren und schenkte ihn den Tod, wenn sie die Höhlen verließen, in die man sie bannte. Noch heute werden sich düstere Geschichten über ein Volk erzählt, dass tief in den Bergen lebt, dunkel und kalt, dem Wahnsinn verfallen und gebrochen von ihren eigenen Untaten. Die Khel'Greyh, jene, die in die Dunkelheit gingen, Verdammten, die Nachtelben.

Khel`Anhor

ls die Wanderung der Khel'Agreyh begann und der Weltenbaum starb, da verlosch auch das Licht der Khel'Emiril langsam, doch Tasmia wollte ihre Kinder nicht sterben lassen und so nahm sie vom Yggdrasil Samenkörner und legte sie in die Hand von An'hor, dem Krieger, den man auch Schattenspringer nannte. Seine Aufgabe würde es sein, einen fernen Platz zu finden und den Samen zu pflanzen und seinen Spross zu hüten und jedes Leid von ihm fernzuhalten, auf das seine Wurzeln die Gefilde wieder überspannen würden und Leben zurückbrachten. An'hor brach auf mit den besten Bogenschützen und Spähern, mit den lautlosesten Jägern und den machtvollsten Magiewebern und ... verschwand. Heute erzählt man sich Legenden unter den Elben über ein Volk im Westen von kleiner Gestalt, sie tragen Felle und Speere, ihre Körper sind wie Wind und sie springen von Schatten zu Schatten. Sie sind die letzten Wächter des großen Mysteriums. Wild, verborgen... frei... sie sind nicht die Hüter der Natur, sie sind Natur. Die Khel'Anhor, die in die Wildnis gegangen sind, Schattenspringer, Kinder der Wildnis, Wildelben.

Khel`Anthar

ie sind die Kinder der Khel'Emiril ihre Söhne und Töchter und ihre Enkel. Als die Wanderung der Khel'Agreyh begann und der erste Weltenbaum an der Krankheit starb, verließen viele von ihnen trauernd Am'Iriel und zogen sich in die weiten südlichen Wälder zurück. Sie wurden zu den Khel'Anthar, jenen die in die Wälder gegangen sind, die Waldkinder oder auch Waldelben genannt. Sie gaben dem Elbenreich einst auch ihren Namen Khel'Antharas. Fern von der Stadt begannen sie kleine Gemeinschaften zu bilden, gaben sich der Freiheit und dem Kreislauf der Natur in einer einzigartigen Symbiose hin und versöhnten schließlich ihr Volk wieder mit dem der Menschen. Große Waldläufer, Heiler, Druiden und Jäger gingen aus den Kindern der Khel'Emiril hervor und sie dienen heute unter den Wölfen, um ihre geliebte Heimat vor den Kindern Khazuras zu schützen.