Die Kreaturen

eit jeher wird Daynon von den unterschiedlichsten Kreaturen heimgesucht. Seien es die großen Scharen der Untoten, welche von den verruchten Todesflechtern aus den Krähenbergen nach ins Landesinnere gesandt werden, oder die Horden der Chaosorks, welche erst seit kurzem durch die Portale der Chaosebenen nach Daynon hineinströmen. Doch dies sind nicht die einzigen Ausgeburten, denen sich die daynitische Allianz entgegenstellen muss.

Decaylord

in Decaylord (Elb. Char Mêshk) oder auch Seuchenhüter genannt ist eine der vielen morbiden Geschöpfen Khazuras.Ausgestattet mit dem Pesthauch des Todes und der Fähigkeit den brennenden Schmerz ihrer auf ewig verdammten Seelen an andere unschuldige Opfer weiterzugeben, sind sie wohl die abscheulichsten Ausgeburten der Chaosmayd. Selbst die verborgensten Gedanken ihrer Feinde können sie lesen und missbrauchen, falls diese ihnen zu Nahe kommen sollten. Im Kampf werden sie meist von mehreren Untoten auf einer grob zusammen gezimmerten Sänfte getragen, von dem aus sie ihre todbringenden Zauber auf die gegnerischen Massen loslassen. Oft sprechen sie Lähmungen auf Kämpfer, die ihnen zu nahe kommen, damit sie von den Untoten zerrissen werden können. Eine ihrer schlimmsten Attacken ist jedoch der Seuchennebel. Jede Personen, welche sich in diesem Nebel befindet und diesen einatmet wird von seinen Auswirkungen betroffen. Plötzliche Übelkeit und eine sofortige Schwächung ihrer Glieder befällt sie und endet erst mit der Entgiftung ihres Körpers. Einzig ein Segen des Lukranis kann vor einer Infektion dieses schrecklichen Nebels bewahren. Weitere Infos

Todesflechter

hren Namen erhielten sie von ihrer im Laufe der Zeit entwickelten Fähigkeit, tote Körper wiederzubeleben und mit Hilfe ihrer mentalen Fähigkeit ein geistiges Netzwerk zwischen sich und ihren Scharen von Untoten aufzubauen, um den gequälten Seelen ihren Willen aufzuzwingen. Dieses mentale Netz stellt ihre einzige Schwäche dar. Während jeder seiner Bewegungen umgibt den Todesflechter ein klerikaler Wall. Kein Stahl, welcher in dieser Welt geschmiedet wurde und kein noch so mächtiger Zauber vermögen diesen zu durchdringen. Wird jedoch eines seiner Geschöpfe vernichtet und seinem geistigen Netz entrissen, so erleidet er einen mentalen Schlag und wird in seiner Kraft geschwächt welche den Schutzwall aufrecht erhält. Jedoch sind sehr viele solcher Schläge nötig um diesen Wall und somit den Todesflechter niederringen zu können. Zumal er in der Lage ist die toten Körper der Gefallenen wiederzubeleben. Seit neuem haben sie wohl auch die Macht reine Lebensenergie einem Körper zu entziehen, meist läuft die Hand blau schwarz an und bringt den Verfall der Gliedmaße mit sich, ist das Herz erreicht stirbt der Befallene. Weitere Infos

Untote

abei handelt es sich um verstorbene Dayniten, die von so genannten Todesflechtern wiedererweckt wurden. Äußerlich unterscheiden sie sich hauptsächlich im Grad der Verwesung. Bisher zeigten sich völlig abgenagte Skelette, so wie auch halb verweste Körper oder gerade erst Verstorbene. Kontrolliert und befehligt durch den Todesflechter ist auch schon ein einzelner Untoter eine schreckliche Bedrohung, können diese Wesen doch meist auf den letzten Metern ihrer sonst so lahmen Bewegung plötzlich schnelle Schritte und sogar kleine Sprünge machen. Am gefährlichsten sind jedoch die Bisswunden der halb verwesten Wiedergänger, denn oftmals überträgt sich darin ein Leichengift, welches dann nur durch einen fachkundigen Medikus aufgehalten werden kann. Schläge auf den Körper des Untoten bewirken nur ein kurzes Unterbrechen der Bewegung, lediglich arkane oder klerikale Waffen haben einen vernichtenden Effekt, denn mit jedem Treffer des Untoten wird die Verbindung zum Todesflechter gestört. Durch genügen Treffer kann die Verbindung kurzzeitig vollkommen unterbrochen werden bis der Todesflechter den Leib wieder in sein Netzwerk integriert. In dieser Zeitspanne muss der Körper von einem Lukranispriester eingesegnet werden, damit er endgültig Frieden finden kann. Weitere Infos

Chaosorks

iese wilden Kreaturen konnten durch ein Portal aus einer finsteren, von Khazura beherrschten Welt nach Daynon gelangen. Während sie dort als niedere schattenhaften Dämonen körperloses Dasein fristen, manifestieren sie sich in dieser Dimension als orkähnliche Tierwesen. Sie kennen keine Hierarchien und repräsentieren das manifestierte Chaos. Keinesfalls sind sie zu vergleichen mit den Orks mancher Länder, die über gewisse Organisationsstrukturen wie Stammeshierarchien, Sprache oder kulturelle Prägung verfügen. Chaosorks handeln ausschließlich triebgesteuert und emotionslos. Gerüchten zufolge trinken sie das Blut ihrer Artgenossen, um sich in einen berserkerartigen Rauschzustand zu versetzen, der sie nahezu unbesiegbar scheinen lässt. Auffällig ist, dass diese Wesen bisher nur in der Nähe von Dimensionsportalen gesichtet wurden; wenn ein solches Portal erfolgreich geschlossen wurde, scheinen auch die Tage der Chaosorks gezählt. Man geht davon aus, dass solch chaotische Wesen in einer Welt geprägt von Strukturen und (Natur-) Gesetzen nicht lange überleben können.Was sie zu besonders gefährlichen Gegnern macht ist die Unberechenbarkeit Ihrer Taten. Weitere Infos

Kultisten

ultisten scheinen auf den ersten Blick primitive, zurückentwickelte und degenerierte Menschen zu sein. Doch Ihr Wille, Khazura zu verehren, ist so klar und deutlich ausgeprägt, dass sie nicht so primitiv sein können. Bewaffnet mit einfachen Waffen sind sie eine mittelmäßige Gefahr, doch genau wie die Chaosorks sind sie wild und absolut zügellos in ihrem Handeln. Doch das schlimmste ist ihr Anblick, denn sie sind kannibalisch veranlagt, kleiden sich mit den Häuten und Überresten Ihrer Opfer und schmücken sich mit Ketten aus ihren Zähnen oder tragen gar ganze Gliedmaßen am Gürtel. Die Kultisten werden meist von klerikalen Anführern geleitet und diese sind es auch, die immer wieder mit dunklen Messen Ihre Göttin Khazura verehren. Wie diese Messen genau aussehen ist bisher nicht bekannt.

Trolle

ie Trolle sind eine uralte Monstergattung Daynons. Ihre Rasse ist so alt wie die Sümpfe, in denen sie leben. Eine genauso lange Feindschaft verbindet sie mit den thorgalischen Magiern, welche aus der Wüste Thorgal stammen, gegen die sie in alten Zeiten lange Feldzüge führten. Doch sowohl der ebenso große Hass, wie auch die gewaltigen Feuerzauber der Magier dezimierten die Reihen dieser Monster beträchtlich. Denn einzig und allein die Flamme vermag diese gefürchteten Kreaturen zu vernichten. Die Kraft eines Trolls steht der eines Ogers in keinster Weise nach und die Fähigkeit zur Regeneration erlittener Wunden macht sie doppelt gefährlich. Meist führen die Trolle einfache Knüppel als Waffen oder benutzten Ihre großen scharfen Klauen um gefährliche Wunden zu hauen. Vereinzelnd wurden auch Schamanen in den Reihen der widerlich stinkenden Monster gesichtet. Weitere Infos

Chaoslord

Von allen Schergen Khazuras wissen die Dayniten über die Chaoslords am wenigsten, fürchten sich vor ihnen aber am meisten. Man geht davon aus, dass Chaoslords im Leben gute und rechtschaffene Menschen waren bis sie von Khazura beeinflusst und auf ihre Seite gezogen wurden. Sie gelten als einige der mächtigsten Streiter Khazuras, ihre Macht geht weit über die von Todesflechtern oder Seuchenhütern hinaus. Ungeklärt die Frage, welcher Natur diese Macht entspringt, ob sie klerikalen oder magischen Ursprungs ist oder lediglich ein Ausdruck ihrer unangefochtenen Kampfeskraft. Weitere Infos

Werwolf

on diesen Kreaturen ist nicht besonders viel bekannt in Daynon. Ab und an berichten einzelne Wanderer von kleinen Höhlen, aus denen ein böses Grollen wie von tollwütigen Hunden kommt. Andere wiederum berichten von Wölfen mit den Körpern von Menschen, welche um bestimmte Orte oder Plätze streifen. Studien von Magiern aus den thorgalischen Bibliotheken wie auch von Lukranisgelehrten stimmen jedoch darin überein, dass diese Kreaturen verfluchte Wesen sind, die eine Art Wächterfunktion übernehmen. Die Vermutung liegt nahe, dass diese Kreaturen dazu erschaffen wurden, um Ritualplätze oder verderbte Relikte auf ewig zu bewachen. Weiterhin berichteten Heldengruppen, dass diese Wesen zu jeder Tages- und Nachtzeit das gleiche Aussehen wahrten und keine Art von Gestaltwandlung durchlebten. Auch war es ihnen nur mit Hilfe magischer und geweihter Waffen möglich, diese Kreaturen zu töten. Weitere Infos

Banshees

iese untoten Seelen böser Elfen, die zu Lebzeiten mit Hilfe von schwarzer Magie anderen Elfen ihre Seelen raubten, wurden mit einem folgenschweren Fluch für ihre Verbrechen betraft: Ihre Seelen wurden geteilt. Eine Hälfte wurde mit dem Reich der Lebenden, die andere mit dem Reich der Toten verschmolzen. Unfähig in einem der beiden Reiche gänzlich zu existieren waren sie nun dazu verdammt, auf ewig als gequälte Schatten zwischen den Welten zu wandeln. Jeder, der ihrer halb zerfallenen Gestalt zu nahe kommt, wird Zeuge ihrer Totenklage. Ohne magischen Schutz oder entsprechendem Segen wird das Opfer eines solchen Schreis sofort bewusstlos. Entgegen der landläufigen Meinung sterben diese Personen nicht denn der Banshee ist sowohl das Recht, Leben zu erschaffen, wie auch dessen Vernichtung untersagt. Das unselige Wesen wird vielmehr versuchen, sein Opfer mit in ihr zerrissenes Reich zu ziehen, damit es ihr Schicksal teilen muss. Das Äußere dieser Wesen ist meist der Gestalt zu Lebzeiten ähnlich, trägt es dabei jedoch eine seltsame schier krankhafte Schrecklichkeit im Antlitz.